Hinweis auf Verwendung von Cookies

30.05.2017, 07:35

Ihre Werbung?

Archives

DIE ÄRZTE – Jazzfäst 2009 in Linz und die ÖBB versagte!

DIE ÄRZTE waren dieses Wochenende am Freitag dem 3. und am Samstag dem 4. Juli 2009 im Linzer Gugl Stadion und die österreichischen BundesBahnen - ÖBB haben (zumindest am Samstag) komplett versagt. Wie es am Freitag abgelaufen ist, kann ich nicht sagen, da ich nur am Samstag in Linz war.
Begonnen hat das Kaos schon am Welser Hauptbahnhof, als der ÖBB IC OIC 645 um 16:14 UHR weiter nach Linz fahren sollte. Das Problem war, das viel zu Viele Ärzte-Fans (so wie auch ich) mit diesem Zug fahren wollten, und dieser dadurch komplett überfüllt war, so das der Schaffner nicht die “Erlaubniss” bekam, damit weiterzufahren (Gänge müssen frei sein, was ich so mitbekommen habe). Schlussendlich konnte dieser Zug dann gegen 16:30 doch noch die Fahrt Richtung Linz fortsetzen, in dem vermutlich einige Ärzte-Fans auf den nächsten Zug (um 16:34) warten mussten. In diesem Fall war das warten vermutlich für keinen ein Problem, da es sich nur noch um wenige Minuten handelte.

Die_Aerzte_Jazzfaest_Linz_gugl_Stadion_Juli_2009-1 Die_Aerzte_Jazzfaest_Linz_gugl_Stadion_Juli_2009-2

Soweit so gut, denn das eigentlich Dilämma der ÖBB begann erst nach einem hervoragendem Konzertabend von “DIE ÄRZTE“, welcher nach fast 1h an Zugaben gegen 23:00 endete. Danach wollten klarerweise ein großteil der Fans mit dem Zug nach Hause fahren und vermutlich ein nicht unbedeutender Teil in Richtung Wels. Die nächsten erreichbaren Züge nach Wels waren der EN 246 um 00:20 Uhr, der EN 462 um 02:01 Uhr und der R 5902 um 05:47 Uhr.
Nach dem sämtliche Fahrkartenautomaten versagt haben, befanden sich gegen 00:00  bereits sämtliche Fans am Bahnsteig 5 um auf den EN 246 um 00:20 zu warten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war es uns klar, dass unmöglich alle Menschen in den EN 246 passen würden, es sei den die ÖBB hat etwas mitgedacht und einige Sonderwagen oder einen Sonderzug eingerichtet. Um 00:25 (5 Minuten verspätet) fuhr der EN 246 in den Linzer Haupt-Bahnhof ein, und spätestens jetzt wurde uns klar das NIEMAND VON DER ÖBB MITGEDACHT hat. Nach wenigen Minuten waren alle Wagen überfüllt und der Bahnsteig noch fast genauso voll wie zuvor. Also ging bzw. fuhr für die nächste Stunde kein Zug ab… . Gegen 00:50 Uhr erschienen dann zum ersten mal Security von der ÖBB und der Zugbegleiter war die längste Zeit am telefonieren. Erst gegen 01:10 fuhr ein weiterer EN am gegenüberliegenden Bahnsteig 6 ein. Bei diesem Zug handelte es sich vermutlich um den EN 468 Richtung: Strasbourg mit der regulären Abfahrtszeit um 00:35 Uhr. Dieser “Sonderzug” hält normalerweise nicht in Wels, aber dank der flexiblen ÖBB wurde für diesen eine Ausnahme gemacht.

OEBB_Nach_Aerzte_Konzert_in_Linz-2 OEBB_Nach_Aerzte_Konzert_in_Linz

Schlussendlich nach fast 1 h Wartezeit / Verspätung (zum Glück im Zug mit Sitzplatz für uns) konnte der Zug um 01:17 seine Reise fortsetzen. Damit möchte ich noch einmal ein LOB and die ÖBB aussprechen, die sich mehr als nur schlecht auf die gestrigen Besuchermassen eingestellt hat, obwohl bereits sämtlichen Zeitungen in der Woche davor angekündigt haben, das an diesen beiden Tagen über 50.000 Ärzte-Fans nach Linz kommen werden. Selbst wenn keiner Zeitung ließt und sich für “Die Ärzte” interessiert, müsste es spätestens bei der Reise nach Linz jemanden von den ÖBB-Bediensteten aufgefallen sein, das heute “etwas” mehr los war. Aber anscheinend dürfte kaum jemand von den österreichischen Bundesbahnen mitgedacht haben, das diese Menschen auch alle wieder nach Hause wollen, und das vermutlich ziemlich gleichzeitig.
Mich würde es noch interessieren, wie es am Freitag ablief und ob an diesem Abend ein ähnliches Kaos herschte? Hauptsache die Preise für die Zug- und Bus- Tickets steigen regelmäßig an, dass es oftmals schon günstiger ist, mit dem Auto zu fahren. Weiters kann man sich bzgl. Ab- und Ankunftszeiten verlassen und eventuelle Verzögerungen wie durch solche Events selber einplanen.

Weiter Blogs, die ihren unmut bzgl. der ÖBB ausdrücken:
Alter Knacker – Flexibilität, schnelle Auffassungsgabe, Lösungen entwickeln…